Rücken-schmerzen – die 3 häufigsten Ursachen

Volkskrankheit Rückenschmerzen, viele Menschen sind davon geplagt und in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Hingegen der landläufigen Meinung, sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere, teilweise Kinder, betroffen.

Was Rückenschmerzen genau sind, muss wohl kaum erklärt werden. Fast jeder hatte schon mal einen Zwick im Rücken. Manche haben aber auch schon Bekanntschaft mit der ,,Hexe“ gemacht, wenn es plötzlich einen heftigen Schmerz im Rücken gibt und man sich kaum noch bewegen kann. Der Hexenschuss, oder auch Lumbago, gehört zu den unangenehmsten bzw. schmerzhaftesten Erscheinungen in Bezug auf Rückenschmerzen.

Die Ursachen von Rückenschmerzen sind vielfältig. Von diffusen Schmerzen, über Bandscheibenvorfälle bis hin zu Nervenentzündungen, ist alles möglich. Am häufigsten aber machen sich unspezifische Schmerzen bei Menschen bemerkbar, die wenig Bewegung und so eine schwach ausgeprägte Rumpfmuskulatur haben, bspw. durch vermehrtes Sitzen im Büro, Auto oder Flugzeug, oder aber auch durch langes Stehen im Verkauf.
Gegenteilig kann eine Überbelastung, wie bei der Arbeit auf einer Baustelle, in landwirtschaftlichen Berufen, oder in der Pflege, Rückenschmerzen verursachen. Besonders, wenn Rücken- und Bauchmuskulatur nicht entsprechend gestärkt und ausgleichend trainiert, oder auch entspannt werden.
Schmerzauslösende Muskelverspannungen können aber natürlich auch durch Fehlhaltungen entstehen die unter anderem bei einem gebrochenen Fuss vorkommen. Durch die Schonhaltung werden dann die anderen Strukturen des Bewegungsapparates mehr belastet, die Muskulatur versucht dies zu kompensieren – es kommt zu Verspannungen.
Hohe psychische Belastungen und Sorgen spiegeln sich auch immer in unserem Körper wieder, und so kann es auch bei Rückenschmerzen sein, dass der Körper uns mitteilt, dass es dringend Zeit für eine Veränderung ist. Sei es bedingt durch finanzielle Sorgen und Existenzängste, Ärger im Job oder Mobbing, Beziehungsprobleme oder Sorge um Angehörige – sobald wir in einer niedrigen Schwingung sind, zeigt unser Körper dies auf verschiedene Arten an und es wird spätestens dann Zeit, sich um sich selbst zu kümmern.

Neben der mentalen Stärke ist das richtige Training für den Rücken ein entscheidender Faktor. Das wird für viele logisch sein, aber was manche nicht bedenken ist auch, dass die Bauchmuskulatur massgeblich zur Stabilität des Rumpfes beiträgt. Rückenschmerz-Geplagte müssen nicht zwangsläufig die schwersten Gewichte in der Muckibude stemmen, wichtig ist, mit einem Physiotherapeuten einen sinnvollen Trainingsplan zu erarbeiten, und diesen unter Kontrolle durchzuführen. Aber selbstverständlich sind auch Yoga und andere Massnahmen für ausreichende Bewegung sehr wichtig, und vor allem auch vorbeugend sinnvoll.

Alles in allem rät sich auch hier wieder mehr auf seinen Körper zu hören. Anzeichen für Schmerzen sollten sofort ernst genommen werden, sodass man sich entsprechend um sich kümmern kann, und es dann auch tut. Je länger man Symptome unterdrückt und sich selbst nicht für wichtig genug hält um das ernst zu nehmen, desto schlimmer manifestieren sich Krankheiten im Körper. Somit ist es ratsam bei Rückenschmerzen einen guten Physiotherapeuten, Arzt oder anderen fachlich kompetenten Therapeuten aufzusuchen und sich beraten zu lassen – damit man wieder fit, flexibel und vital durchs Leben gehen kann.

Übersicht der 3 häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen:

  1. Übermässige bzw. einseitige Belastung (bis hin zu (Arbeits-)Unfällen)
  2. Bewegungsmangel, ungünstige Haltung (bspw. Stuhleinstellung) im Job, Übergewicht
  3. Psychische Belastung (Verschiedene Rückenpartien können unterschiedlichen Lebensthemen zugeordnet werden)

 

Tipps:

  1. Ausgleichende sportliche Tätigkeiten, die den Rücken und auch die Bauchmuskulatur unterstützen. Am besten mit dem Physiotherapeuten besprechen.
  2. Dehnende und durchblutungsfördernde Bewegungspraktiken wie Yoga.
  3. Regelmässiger Besuch beim Physiotherapeuten oder anderen unterstützenden Therapeuten (Dorn-Breuss, Akupunktur) Massageanwendungen, um die Muskulatur auch zu entspannen.
  4. Äusserliche Einreibungen mit natürlichen Muskelbalsampräparaten.
  5. Kontrolle und Anpassung von Matratze, Lattenrost, Kopfkissen, Bürostuhl etc.
  6. Weniger runter aufs Handy schauen, und mehr erhobenen Hauptes durch die Natur wandern.
  7. Entspannungstechniken anwenden um Anspannungen, Belastungen und Stress schneller loslassen zu können. Z.B. Meditation, Atementspannung usw.
  8. Bei höherer körperlicher Belastung auf die klassischen rückenschonenden Bewegungsabläufe achten, wie bspw. in die Knie zu gehen beim Anheben.
  9. Eventuell kann auch Wärme helfen, durch ein schönes Bad oder eine Wärmflasche, Wärmepflaster, Kirschkernkissen, Sauna…
  10. Bei Übergewicht die Ernährung anpassen und die Bewegung erhöhen. Täglich 30-60 Min Spazierengehen kann schon hilfreich sein. Je nach Ernährung kann sich das auch in Rückenschmerzen spiegeln, Mangel an Spurenelementen und Mineralien, übermässiger Zuckerkonsum usw.

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