Das Aquapresén Aktivator Tafelwasser – Facts und Vorteile

1. Durch die Herstellung der Basiszutat «neutrales Anolyt» und die dadurch zusammenhängende Erhöhung des Redox-Potentials erreichen wir eine fast vollständige Reinheit des Wassers.

Neutrales Anolyt

Das von uns hergestellte so genannte „neutrale Anolyt“ ist Schweizer Qualitätswasser, bei dem mittels elektrochemischer Aktivierung (ECA) durch Elektrolyse der Reduktions-Oxidations-Wert (Redox-Wert oder ORP) von etwa 250 mV bei normalem Trinkwasser auf etwa 700 mV stark angehoben wird ohne den pH-Wert zu verändern. Dieser liegt weiterhin bei 6.5. Die Wirksamkeit entsteht durch Hypochlorsäure, die im Anolyt gebunden ist. Hypochlorsäure wird vom menschlichen Körper auf natürliche Weise zur Bekämpfung von Mikroben produziert. Die ECA-Technologie extrahiert daher lediglich ein Mittel zur Neutralisierung von Viren, Pilzen und Bakterien, wie es auch auf natürliche Weise im menschlichen Körper entsteht. Die ECA-Technologie ist für Menschen und warmblütige Tiere vollständig harmlos. 

Redox-Potential

Es reagieren zwei Partner: Der eine wird reduziert, der andere oxidiert. Im Gegensatz zu Säure-Base-Reaktionen, wo H+-Ionen (Protonen) von einem Partner zum anderen wechseln, wechseln bei den Redox-Reaktionen Elektronen. Jener Partner, welcher Elektronen aufnimmt, wird reduziert, der andere oxidiert. Somit kann die Redoxreaktion in zwei Halbreaktionen (Redox-Paare) aufgeteilt werden. In der einen wird oxidiert mit dem Oxidationspotential als Triebkraft, in der anderen reduziert mit dem Reduktionspotential als Triebkraft.

Das Redoxpotential zweier Partner ist die Summe von Oxidationspotential und Reduktionspotential. Je „lieber“ ein Partner oxidiert wird und je „lieber“ der andere reduziert wird, desto größer ist deren gemeinsames Redoxpotential. Die Reduktionskraft einer Substanz wird durch ihr Redoxpotential beschrieben: die Bereitschaft, Elektronen abzugeben und damit in die oxidierte Form überzugehen.

2. Dadurch wird mit der Trinkkur dem Körper wirklich sauberes Wasser zugeführt mit allen lebenswichtigen und gesunden Funktionen, die dieses im Wasser hat, bspw. beim Stofftransport in und aus Zellen.

Die zahlreichen Körperflüssigkeiten des menschlichen Körpers, bestehend hauptsächlich aus Wasser, können grob untergliedert werden in solche, die in Flüssigkeitskreisläufen zirkulieren und solche, die innerhalb bestimmter Räume (Kompartimente) vorkommen. Diese Trennung ist aber eher formal, da auch die scheinbar „stehenden“ Flüssigkeiten, wie z. B. das Kammerwasser des Auges, an bestimmten Stellen gebildet (sezerniert) und andernorts wieder aufgenommen (resorbiert) werden und somit einem (wenn auch sehr langsamen) Fluss unterliegen.

Außerdem kann eine Unterscheidung in intrazelluläre und extrazelluläre Flüssigkeit getroffen werden. Doch auch der Intrazellularraum unterliegt einem ständigen Austausch (Diffusion durch Membranen als Folge des zellulären Stoffwechsels). Mageres Muskelgewebe enthält in seinen Zellen ungefähr 75 % Wasser. Das Blutplasma enthält zu 90 bis 95 % Wasser, das Körperfett 25 % Wasser und auch die Knochen haben noch einen Wasseranteil von 22 %. Das Wasser dient ebenso wie das Blut dem Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Organen und deren Zellen ebenso wie dem Abtransport von Stoffwechselprodukten („Abfällen“).

Stofftransport

Wasser dient im Körper als wichtiges Transportmittel für Stoffe. Für nahezu jeden Aspekt unseres Stoffwechsels sind Transportvorgänge von entscheidender Bedeutung. Funktionieren sie nicht oder nicht reibungslos, kommt es schnell zu schweren Problemen.

Im Wesentlichen erfüllt gesundes Wasser im menschlichen Körper seine Transportfunktion vor allem durch das Blut und die Lymphe, die beiden körpereigenen Transportsysteme. Diese bestehen zum größten Teil aus Wasser und versorgen jede einzelne Zelle des Körpers mit Nährstoffen. Darüber hinaus transportieren Blut und Lymphsystem die Abfälle aus den Zellen, die beim Stoffwechsel entstehen und vom Körper nicht weiterverarbeitet werden können. Beide Funktionen, die durch gesundes Wasser gefördert werden, sind gleichermaßen wichtig. Denn wenn eine Zelle nicht mit den notwendigen Rohstoffen versorgt wird, kann kein Stoffwechsel erfolgen, die Zelle kann also keine Energie produzieren.

Der Abtransport von Abbauprodukten wird ebenfalls durch gesundes Wasser gewährleistet. Würde diese Funktion entfallen, blieben die Abfallstoffe in der Zelle und würden sich immer weiter ablagern und dadurch den Menschen im schlimmsten Fall krank machen. Ausgeschieden werden die Abbauprodukte schließlich über den Urin.

Dass Wasser als besonderes Transportmittel gilt, liegt an der besonderen atomaren Struktur des Wassers. Es besteht aus einem Sauerstoff- und zwei Wasserstoffatomen und bildet ein dreieckiges Molekül. Die Elektronen der beiden Wasserstoffatome werden vom Sauerstoffatom angezogen; weil die Wasserstoffatome dadurch eine negative Ladung erhalten, ziehen sie sehr leicht die Atome anderer Stoffe an und binden diese an sich. Je weniger verunreinigt das Trinkwasser also ist, desto grösser ist die Transportfähigkeit des Wassers.

Diese Tatsache ist in etwa vergleichbar mit einem Lkw. Wenn dessen Ladefläche komplett leer ist, kann er darauf mehr Güter aufnehmen als wenn die Ladefläche teilweise mit Gütern belegt ist. In diesem Beispiel steht der leere Lkw für sauberes Wasser, der teilweise beladene Lkw für herkömmliches Trinkwasser aus den meisten Leitungen.

Trinkwasserqualität

Wer immer noch glaubt, dass wir – zumindest ausserhalb der Grossstädte oder gar in dörflichen Gegenden – immer noch ein Trinkwasser aus dem Hahn schöpfen können, das von allerhöchster Qualität ist, der irrt. Längst setzt sich flächendeckend die Erkenntnis durch, dass es fast überall durchsetzt ist von den Resten unserer Zivilisation, die auch in den modernsten Kläranlagen nicht mehr herausfiltern lassen. Und die Forschung bestätigt immer häufiger diese Tatsache. So ergab eine flächendeckende Untersuchung in der Schweiz, das dort jeden Tag rund 30.000 Chemikalien in Gebrauch sind. Sie stecken in Alltagsprodukten, werden in der Landwirtschaft eingesetzt und in der Industrie. Diese Chemikalien landen aber auch in unseren Gewässern und am Ende im Trinkwasser. Für die Belastung unseres Trinkwassers mit Wirkstoffen aus Medikamenten beispielsweise sorgen wir selbst. Schmerzmittel, Medikamente gegen Diabetes, Antibiotika oder Hormone der Antibabypille verbleiben nur in Bruchteilen in unserem Körper, wir scheiden einen Grossteil wieder aus.

Der Humantoxikologe Lothar Aicher wertet die Belastung des Trinkwassers zwar als nicht gesundheitsgefährdend. Sorge bereitet ihm allerdings der Umstand, dass Stoff-Cocktails im Trinkwasser vorkommen. Die Wirkung solcher Stoff-Cocktails in winzigen Dosen auf den Menschen ist kaum erforscht und nur schwer abschätzbar: «Wenn ich mehrere dieser Substanzen gleichzeitig mit dem Trinkwasser aufnehme, dann könnte sich die Wirkung dieser Substanzen addieren. Man könnte sogar davon ausgehen, dass sich die Substanzen in ihrer Wirkung noch verstärken.»

Das ist es, was unserem Körper jeden Tag schwer zu schaffen macht: Der LKW, den das Wasser als Transportmittel im Körper darstellt ist eigentlich schon so gut wie voll – wie soll der Körper noch zusätzlich Giftstoffe aus den Zellen herausbefördern, wenn sein Fuhrpark schon ausgelastet ist?

3. Das erhöhte Redox-Potential der Trinkkur führt auch dazu, dass die Energiegewinnung in den Zellen verbessert wird, da diese Energie im Wesentlichen durch Oxidationsprozesse gewonnen wird.

Oxidation entspricht der Abgabe von Elektronen. Reduktion ist die Aufnahme der abgegebenen Elektronen. Gemeinsam werden diese Prozesse als Redox-Reaktion bezeichnet und bilden die Basis von jeder Art der Energiegewinnung. Die Oxidation setzt damit die Energie frei, die bei der Reduktion aufgenommen wird.

Glucose ist ein leicht speicherbarer Energielieferant und zugleich ein wichtiger Baustein für Zellen. Glucose-Moleküle bilden Aminosäuren und andere lebenswichtige Verbindungen. Mit dem Begriff der Glykolyse wird in der Biochemie die Oxidation der Kohlenhydrate bezeichnet. Kohlenhydrate werden im Körper in ihre einzelnen Bausteine zerlegt, also in Glucose- und außerdem Fructose-Moleküle.

Innerhalb von Zellen wird Fructose relativ schnell zu Glucose umgewandelt. In den Zellen wird Glucose der Summenformel C6H12O6 unter dem Verbrauch von Sauerstoff der Summenformel O2 zur Gewinnung von Energie genutzt, wobei Kohlendioxid mit der Summenformel CO2 und Wasser mit der Formel H2O entstehen. Diese Oxidation des Glucose-Moleküls führt also Sauerstoff zu und baut Wasserstoff ab.

Das Ziel jeder Oxidation dieser Art ist die Gewinnung des Energielieferanten ATP. Die beschriebene Oxidation findet zu diesem Zweck im Cytoplasma, im Mitochondrien-Plasma und in der Mitochondrien-Membran statt.

In vielen Zusammenhängen wird die Oxidation als Basis für Leben bezeichnet, da sie die Produktion von körpereigener Energie garantiert. Innerhalb der Mitochondrien findet eine sogenannte Oxidationskette statt, die für den Stoffwechsel des Menschen allesentscheidend ist, denn alles Leben ist Energie. Lebewesen betreiben Stoffwechsel zur Energiegewinnung und damit zur Sicherung des Überlebens.

4. Ebenso können die sog. freien Radikale, also schädliche Abfallprodukte beim Stoffwechsel im Körper mit dem erhöhten Redox-Potential besser bekämpft werden, da dies im Körper ebenfalls durch Oxidation geschieht.

Redox-Potential

Es reagieren zwei Partner: Der eine wird reduziert, der andere oxidiert. Im Gegensatz zu Säure-Base-Reaktionen, wo H+-Ionen (Protonen) von einem Partner zum anderen wechseln, wechseln bei den Redox-Reaktionen Elektronen. Jener Partner, welcher Elektronen aufnimmt, wird reduziert, der andere oxidiert. Somit kann die Redoxreaktion in zwei Halbreaktionen (Redox-Paare) aufgeteilt werden. In der einen wird oxidiert mit dem Oxidationspotential als Triebkraft, in der anderen reduziert mit dem Reduktionspotential als Triebkraft.

Das Redoxpotential zweier Partner ist die Summe von Oxidationspotential und Reduktionspotential. Je „lieber“ ein Partner oxidiert wird und je „lieber“ der andere reduziert wird, desto größer ist deren gemeinsames Redoxpotential. Die Reduktionskraft einer Substanz wird durch ihr Redoxpotential beschrieben: die Bereitschaft, Elektronen abzugeben und damit in die oxidierte Form überzugehen.

Freie Radikale und Oxidation

Bei den Oxidationen innerhalb der Mitochondrien entsteht neben dem Reaktionsprodukt Energie allerdings auch Oxidationsmüll. Dieser Müll entspricht chemisch aktiven Verbindungen, die als freie Radikale gelten und vom Körper durch Enzyme in Schach gehalten werden.

Der Energieträger zur Oxidation ist dabei die Nahrung, zu deren Umsetzung Sauerstoff benötigt wird. Bei dieser Art von Oxidation entstehen aggressive Radikale. Der Körper fängt diese Radikalen normalerweise mittels Schutzmechanismen ab und neutralisiert sie. Einer der wichtigsten Schutzmechanismen ist in diesem Zusammenhang die Aktivität von nicht enzymatischen Antioxidantien. Radikale würden ohne diese Stoffe das menschliche Gewebe angreifen und vor allem den Mitochondrien bleibende Schäden zufügen.

Hohe körperliche und mentale Belastung erhöhen den Stoffwechsel und Sauerstoffverbrauch, was zu einer erhöhten Radikalbildung führt. Dasselbe gilt für Entzündungen im Körper oder die Exposition gegenüber äußeren Faktoren wie UV-Strahlung, radioaktive Strahlen und Höhenstrahlung oder Umweltgifte

Fehlernährung, Giftkonsum, Strahlenexposition, extensiver Sport, seelische Belastungen und akute sowie chronische Erkrankungen lassen also mehr freie Radikale entstehen, als dass der Körper damit umgehen könnte. Freie Radikale haben entweder ein Elektron zu viel oder zu wenig. Zur Kompensation versuchen sie anderen Molekülen Elektronen abzunehmen, wobei es zur Oxidation von körpereigenen Bestandteilen wie Lipiden innerhalb der Membran kommen kann.

Freie Radikale können Mutationen an der Zellkern-DNA und Mitochondrien-DNA verursachen. Neben Krebs und dem Altersprozess werden sie als ursächlicher Faktor mit Arteriosklerose, Diabetes, Rheuma, MS, Parkinson, Alzheimer und Immunschwäche oder grauer Star und Bluthochdruck in Verbindung gebracht.

Freie Radikale vernetzen Eiweisse, Zucker-Eiweisse und andere Grundsubstanzkomponenten miteinander und erschweren so den Abtransport von saurem Stoffwechselmüll. Das Milieu wird für Krankheitserreger immer günstiger, da vor allem das Bindegewebe „versauert“.

5. Und schliesslich hilft das erhöhte Redox-Potential auch beim Abtransport von saurem Stoffwechselmüll aus den Zellen.

Redox-Potential

Es reagieren zwei Partner: Der eine wird reduziert, der andere oxidiert. Im Gegensatz zu Säure-Base-Reaktionen, wo H+-Ionen (Protonen) von einem Partner zum anderen wechseln, wechseln bei den Redox-Reaktionen Elektronen. Jener Partner, welcher Elektronen aufnimmt, wird reduziert, der andere oxidiert. Somit kann die Redoxreaktion in zwei Halbreaktionen (Redox-Paare) aufgeteilt werden. In der einen wird oxidiert mit dem Oxidationspotential als Triebkraft, in der anderen reduziert mit dem Reduktionspotential als Triebkraft.

Das Redoxpotential zweier Partner ist die Summe von Oxidationspotential und Reduktionspotential. Je „lieber“ ein Partner oxidiert wird und je „lieber“ der andere reduziert wird, desto größer ist deren gemeinsames Redoxpotential. Die Reduktionskraft einer Substanz wird durch ihr Redoxpotential beschrieben: die Bereitschaft, Elektronen abzugeben und damit in die oxidierte Form überzugehen.

Freie Radikale und saurer Stoffwechselmüll

Bei den Oxidationen innerhalb der Mitochondrien entsteht neben dem Reaktionsprodukt Energie allerdings auch Oxidationsmüll. Dieser Müll entspricht chemisch aktiven Verbindungen, die als freie Radikale gelten und vom Körper durch Enzyme in Schach gehalten werden.

Fehlernährung, Giftkonsum, Strahlenexposition, extensiver Sport, seelische Belastungen und akute sowie chronische Erkrankungen lassen also mehr freie Radikale entstehen, als dass der Körper damit umgehen könnte. Freie Radikale haben entweder ein Elektron zu viel oder zu wenig. Zur Kompensation versuchen sie anderen Molekülen Elektronen abzunehmen, wobei es zur Oxidation von körpereigenen Bestandteilen wie Lipiden innerhalb der Membran kommen kann.

Freie Radikale vernetzen Eiweisse, Zucker-Eiweisse und andere Grundsubstanzkomponenten miteinander und erschweren so den Abtransport von saurem Stoffwechselmüll. Das Milieu wird für Krankheitserreger immer günstiger, da vor allem das Bindegewebe „versauert“.

6. Die Immunabwehr wird gestärkt, da die im Aktivator enthaltene, für den menschlichen Körper gänzlich harmlose Hypochlorsäure (HOCl) natürlicherweise auch von weissen Blutkörperchen zur Bakterienbekämpfung gebildet wird.

Das unspezifische (= angeborene, natürliche) Immunsystem ist bereits bei der Geburt vorhanden und bedient sich erster Abwehrmechanismen, sobald der Körper auf Pathogene trifft. Hierbei handelt es sich einerseits um physikalische und chemische Barrieren, die verhindern sollen, dass Pathogene überhaupt in den Körper gelangen, und andererseits um lösliche Stoffe und Zellen des unspezifischen Immunsystems, die versuchen, die in den Körper gelangten Pathogene abzutöten.

Eine zentrale Rolle bei der Abwehr spielen Leukozyten (weisse Blutkörperchen), von denen die so genannten «Neutrophilen Granulozyten» etwa 60% ausmachen. Sie sind dafür zuständig, unspezifisch Pathogene (also Krankheitserreger) zu erkennen, zu binden und unschädlich zu machen, indem sie bakterizide Substanzen produzieren. Dabei bilden sie zunächst zytotoxische (als Zellgift wirkende) Sauerstoffradikale (Peroxide), die anschliessend weiter zu Wasserstoffperoxid umgewandelt werden. Dann setzt sich das Enzym Myeloperoxidase unmittelbar auf die Oberfläche von Bakterien und bildet wiederum quasi vor Ort aus dem Wasserstoffperoxid Hypochlorsäure, die tödlich ist für das Bakterium.  

7. Haben Sie’s gewusst? Chloride sind Chlorverbindungen, die lebensnotwendig für den menschlichen Körper sind und mit rund 95 g in jedem Körper vorhanden.

Von biologischer Bedeutung ist das Element in Form des Chlorid-Anions. Chlorid ist essentiell und eines der häufigeren Bestandteile des Körpers. So enthält ein durchschnittlicher menschlicher Körper von etwa 70 kg 95 g Chlorid. Der größte Teil des Chlorids befindet sich als Gegenion zu Natrium gelöst im Extrazellularraum, so besitzt Blutplasma eine Chloridkonzentration von 100–107 mmol/l. Chlorid beeinflusst maßgeblich den osmotischen Druck und damit den Wasserhaushalt des Körpers. Weiterhin dient Chlorid zum Ladungsausgleich bei Austausch von Ionen in Zellen hinein und aus diesen heraus. Dies spielt beispielsweise beim Transport von Kohlenstoffdioxid als Hydrogencarbonat eine Rolle. Für diesen Ausgleich und die Wiederherstellung des Ruhemembranpotentials dienen Chloridkanäle, durch die Chlorid-Ionen die Zellmembranen passieren können.

Eine besonders hohe Chloridkonzentration enthält der Magensaft, da dort neben den Chloridionen überwiegend Oxonium-Ionen vorliegen, ist die Magensäure eine Salzsäure mit einer Konzentration von etwa 0,1 mol/l.

Aufgenommen wird das Chlorid überwiegend als Natriumchlorid im Speisesalz. Die empfohlene tägliche Menge für die Aufnahme von Chlorid liegt bei 3,2 g für Erwachsene und 0,5 g für Säuglinge.